Donnerstag, 10. Dezember 2015



                              Naples , 

              die tolle Stadt im Süden von Florida

Sorry, mein  Bu( hstabe   ZE verweigert immer no(h seinen Dienst. Ersatzweise benutze i(h das  Klammerzei(hen   (        

Wir sind nun seit einigen Tagen in Naples und diese Stadt hat uns wieder total be- und verzaubert! 



No(h vor ungefähr 130 Jahren konnte man diese Region kaum über den Landweg  errei(hen. Es gab so gut wie keine befestigten Straßen. Riesige Sumpf - und Wasserflä(hen, die Everglades, prägen den Süden von Florida. Und so wurde dann hier 1886 ein Pier gebaut. Dort legten die S(hiffe an, die die Passagiere und Siedler in die winzige Stadt in den Sümpfen Südfloridas, also sozusagen an das Ende der Welt, bra(hten. Im Laufe der Jahre wurde der Pier immer wieder zerstört dur(h Feuer und Hurri(anes. Aber jedes Mal wurde er s(höner und stabiler wieder aufgebaut. In den vergangenen Monaten ist er gerade wieder einmal renoviert und  vor zwei Wo(hen neu eröffnet worden! Er wird immer gut besu(ht. Man kann einen Kaffee und ein paar Andenken kaufen, Angler versu(hen ihr Glü(k. Immer wieder tau(hen Delphine auf und die unverglei(hli(hen Sonnenuntergänge lassen si(h von hier aus ganz besonders gut beoba(hten. Aber S(hiffe legen an diesem Pier ni(ht mehr an.
Das Jahr 1886 gilt auch offiziell als das Gründungsjahr der Stadt Naples.
Die Lage der Stadt verbesserte si(h erheblich im Jahre 1922, als der Millionär Barron Gift (ollier sehr große Landflä(hen kaufte und auf eigene Kosten die Fernstraße "Tamiami-Trail" (Tampa-Miami-Trail) dur(h die Everglades bauen ließ. Nun war die Stadt besser auf dem Landweg zu errei(hen.

1926 wurde Naples mit einem eigenen Bahnhof  an das Eisenbahnnetz anges(hlossen, und die Stadt begann si(h langsam zu entwi(keln, blieb aber trotzdem bis in die 1950er Jahre hinein eigentli(h ein Fis(herdorf und Winterdomizil für rei(he  Ges(häftsleute, die absolute Ruhe und die Natur Südfloridas genießen wollten. Heute leben hier gut 20 000 Mens(hen, die ziemli(h gut betu(ht sein müssen!
Naples gilt als das Paradies für Rentner aus den gesamten USA! (Und au(h die aus Deuts(hland fühlen si(h hier ziemli(h wohl!!!)


Naples hat wunderbare, lange, weiße Strände!


Ohne gute Sonnenbrille kann man es gar ni(ht aushalten, wenn die Sonne auf den weißen Sand s(heint!




Zwei palmenumsäumte Pra(htstraßen gibt es Naples:

Die 3rd Street - sie gilt als die erste Ges(häftsstraße von Naples! Viele feine Ges(häfte und Restaurants reihen si(h hier aneinander, und jetzt zur Weihna(htszeit sind alle Palmen und He(ken über und über mit Li(htern ges(hmü(kt!



Der Eingang zum Theater in der 5th Avenue

 

Die 5th Avenue beeindru(kt mit  ebenfalls herrli(hen Läden und gemütli(hen Restaurants.





Wer Lust hat, kann au(h von einer weißen Kuts(he aus die Pra(ht genießen. 

 















 Am 8. Dezember fand wieder die große Weihna(htsparade statt.

Wel(h eine Begeisterung bei Groß und Klein!




Mit lautem Jubel werden  Santa (laus und seine Frau Jessi(a begrüßt!
Ihr Wagen ist der letzte der Parade, und wenn sie endli(h vorüber gefahren sind, stürmen die Kinder auf die Straße, um die letzten Bonbons und Lollis zu ergattern.




Sonntag, 6. Dezember 2015

Amish People


Immer wieder sind uns am Strand ganz besondere Menschen aufgefallen! 

Sie saßen abseits der anderen Badegäste, und die Frauen und Mädchen trugen blaue und rosa Kleider  und  auf dem Kopf weiße Häubchen.  Und  die Männer und Jungen saßen in ihren dunklen Hosen mit den Hosenträgern und weißen Hemden da. Vor ihnen standen große Körbe mit Leckereien, und es herrschte eine ausgelassenen Stimmung.

(Nun mochten wir natürlich am Strand nicht fotografieren, auch wenn wir es nur zu gern getan hätten. )

Na, jedenfalls haben uns diese Menschen natürlich neugierig gemacht, und wir haben herausgefunden, dass sie Amishe sind und dass es in Sarasota eine Gemeinde der Amishen gibt. 

Die Amischen  sind eine protestantische  Glaubensgemeinschaft. Sie haben ihre Wurzeln in der Reformationszeit in  Mitteleuropa (z. B. Deutschland, Niederlande, Österreich). Von anderen Gläubigen spalteten sich die Amischen im Jahr 1693 ab. 
Ihr Name bezieht sich auf Jacob Ammann, der sich mit seiner Gemeinde 1693 von einer Mennonitengemeins(haft in der Schweiz abtrennte.   
(Im Englischen werden die Amischen als „Amish“ bezeichnet, wobei das „A“ wie das deutsche A ausgesprochen wird. Der Ursprung ist ein pfälzischer Dialekt (Pennsylvaniadeutsxh und wird heute noch von den meisten Mitgliedern dieser Glaubensgemeinschaft gesprochen!)

 In Sarasota gibt es einen kleinen Stadtteil, in dem die Amishen leben! Diese Gemeinde hat ungefähr 800 Mitglieder. 
Im Amish Village betreibt die Familie Yoder ein weithin geschätztes Restaurant, einen Gemüse - und einen Delikatessenladen.



 Was meint Ihr wohl, wofür Harry sich am meisten interessierte??????

Amische führen ein stark in der Landwirtschaft verwurzeltes Leben und sind bekannt 
dafür, dass sie viele Seiten des technischen Fortschritts  ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Überlegung akzeptieren. Die Amischen legen großen Wert auf eine Familie mit klar vorgegebenen Geschlechterrollen, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. 

Sie stammen überwiegend von Südwestdeutschen oder Deutschschweizern ab und sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch!                   
 

Die bemalten Wände an den Geschäften zeigen, wie das Leben und die Dörfer idealerweise sein sollten...

(HILFE!!!!  ...und jetzt funktioniert plötzli(h der Bu(hstabe     ze    ni(ht mehr. I(h muss dafür ein   ( (Klammer) s(hreiben, sonst kann i(h gar ni(ht weiterarbeiten. Wenn das mal wieder funktioniert, muss i(h alles no(h mal dur(harbeiten und ändern! Weiß jemand eine Lösung? Wie ließe si(h das Problem beheben?? HILFE!!!)

S(hreibe i(h also so weiter! Gar ni(ht so lei(ht!! Und bestimmt ni(ht lei(ht zu lesen!!!! Sorry!

 Wegen ihrer Tradition der Ni(hteinmis(hung in religiöse Angelegenheiten boten die USA  eine Zuflu(ht für viele kleinere Glaubensgemeins(haften aus Übersee.

Religiösbedingte Diskriminierung ist in Amerika eher selten und interkonfessionelle Gesprä(he und Zusammenarbeit sind an der Tagesordnung.
Da die sozialen Leistungen des Staates in Amerika ni(ht so ausgeprägt sind wie bei uns, hat die jeweilige Glaubensgemeins(haft für viele Amerikaner eine sehr große Bedeutung.

Der Besu(h des Amish Village war für uns sehr interessant, und wir waren dankbar, dass wir einen kleinen Einbli(k in die Lebensart dieser Mens(hen haben durften.
 

Donnerstag, 3. Dezember 2015


                                                 West Side Story    im Theater in Sarasota



Romeo und Julia heute!

Maria aus Puerto Rico und Tony aus New York träumen von einer besseren Welt - ohne Streit und Vorurteile:

  



                                                        There's a place for us,
                                                         Somewhere a place for us...







Aber noch bekämpfen die Jets aus New York die puerto-ricanischen Einwanderer bis auf´s Blut! Und die Sharks aus Puerto Rico stehen ihnen in nichts nach!  
Bis es bei einem Kampf zur Katastrophe kommt, zwei junge Männer tot sind und für die Puerto Ricaner die Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika zerstört ist.



 Großartig waren sie die jungen Leute!! Großartig der Gesang, die mitreißenden Tanzszenen, großartig die gesamte Inszenierung!


Die Slums von New York waren zur Zeit des Einwanderungsbooms aus Puerto Rico um 1940 immer wieder Ort des Kampfes rivalisierender Banden und ethnischer Auseinandersetzungen.
Leonard Bernstein griff in seinem Musical die  Konflikte dieser Zeit auf. Zusammen mit  Stephen Sondheim(Songtexte)     und Arthur Laurents (Buch) schuf er ein Musical, das (leider!) heute noch genau so aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung.

Seit mehrerehundert  Jahren ist Amerika ein Einwanderungsland und versteht sich auch heute noch so!
Jedes Jahr wandern legal eine Million Menschen in die USA ein. Die meisten aus Mexiko. Aber auch aus Osteuropa, Asien, Indien und Afrika gelingt es vielen Menschen, ein neues Leben in den USA zu beginnen.
Von der amerikanischen  Gesellschaft kann man also gar nicht sprechen. Auch sie verändert sich ständig!

 Es war ein sehr interessanter Abend im Theater in Sarasota, der uns deutlich machte, wie aktuell diese Problematik immer noch und gerade jetzt und für uns ist!

Wir verfolgen natürlich auch viele Nachrichtensendungen und bemühen uns, sozusagen auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Auch in den amerikanischen Medien wird viel über die Entwicklungen in der Flüchtlingskrise in Deutschland berichtet. 













 

Dienstag, 1. Dezember 2015

  Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit!!
Noch wartet der Weihnachtsmann im Einkaufscenter auf Kinder, die mit ihm fotografiert werden sollen!!

                                                  Silent night, holy night.....

 

 Jedes Auto, das vor uns fährt, macht mit seinem Nummernschild auf die Bedeutung  der  Orangen für Florida aufmerksam!

              

                  Orangen und Florida





Während unserer Fahrt quer durch das ländliche Florida fallen  uns die riesigen Orangenplantagen auf. So weit das Auge reicht stehen da in Reih und Glied die schönsten Orangenbäume, und die Äste hängen gerade zu dieser Jahreszeit voller Früchte. Die Erntezeit beginnt!

Ab und zu sehen wir Lastwagen, die die frisch geernteten Früchte in die Saftfabriken bringen!


 
In Zentralflorida sind die Straßen gesäumt mit diesen Bäumen!

Kilometer um Kilometer fahren wir vorbei an den Plantagen mit den köstlichen Früchten! 
Zu gern würden wir mal ein paar davon abpflücken. Aber wir trauen uns noch nicht mal, anzuhalten und nach ein paar Fallorangen zu suchen! Darf man das oder darf man das nicht?


Wie kamen die Orangen nach Florida?
Die ersten Orangen wurden vor 400 Jahren von den spanischen Eroberern nach Florida gebracht. In dem günstigen Klima Floridas wuchsen die Pflanzen gut, und binnen weniger Jahre gab es viele wilde Orangenbäume in Zentralflorida. 

Heute zählen die verschiedenen Zitrusfrüchte und die Produkte, die daraus gemacht werden, zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige des Bundesstaates. Mehr als 75 Millionen Zitrusbäume – und damit über die Hälfte aller Orangen Amerikas – wachsen im Sunshine State. 
90 Prozent des Ertrags wird zu Orangensaft weiterverarbeitet.

Kein Wunder also, dass Orangen und ihre Blüten das Nummernschild Floridas verzieren!














 




Auf der                MIXON FRUIT FARM
in Bradenton haben wir uns einmal angesehen, wie die Orangen verarbeitet werden.














Hier werden sie aussortiert. Die meisten werden zu Saft gepresst!
 
                                                                  Das Probieren ist immer das  Beste bei einer Besichtigung!

Die Orangen schmecken ganz unterschiedlich: die eine süß, die andere eher herzhaft, die dritte ist etwas säuerlich! Die eignet sich wohl am besten für die Saftherstellung, finden wir! Der Laden, der zu der Fruit Farm gehört, bietet alle möglichen Produkte an, die aus Orangen hergestellt wurden.




 Wussten Ihr, dass ...?
... Orangenbäume 25 Jahre brauchen, bis sie ausgewachsen sind? Die Bäume können bis zu 100 Jahre lang Früchte tragen.
... Floridas Zitrusindustrie rund 76.000 Arbeitnehmer beschäftigt?
... Bienen von Züchtern auf Orangenplantagen eingeführt werden, um Orangenblütenhonig zu produzieren?
... Florida nach Brasilien die »Nummer 2« der globalen Orangensaft-Produzenten ist? Beim Grapefruitsaft ist Florida sogar Weltmarktführer.
... die meisten Zitrusbäume in den unteren zwei Dritteln der Halbinsel wachsen, da die Frostgefahr dort am niedrigsten ist?
... eine Lastwagenladung Orangen 12.300 Liter Orangensaft produziert?
... bei Floridas Orangensaftproduktion keinerlei Abfall entsteht? Orangenschalen und Fruchtfleich werden zu »Pellets« verarbeitet, die als Tiernahrung dienen.
... man mit einem Glas Orangensaft stolze 200 Prozent des täglichen Vitamin C-Bedarfs zu sich nimmt?


                                               Also:

Genießt das nächste Glas Orangensaft ganz besonders und denkt dabei an das sonnige Florida und vielleicht ja auch ein bisschen an uns!!



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