Samstag, 16. Mai 2026





An der Grenze von Colorado nach Wyoming



Es gelingt uns, sehr zeitig in Denver aufzubrechen!
 
Unser Hotel (Nähe Flughafen) bietet schon ab 5.00 Uhr Frühstück an,         
was doch ziemlich  ungewöhnlich ist, oder?

Zehn Minuten nach 5 Uhr sind wir frisch geduscht und ziemlich gut ausgeschlafen 
zur Stelle (der Jetlag machts möglich) und siehe da, 
wir sind nicht die Ersten.
Es wird schon eifrig Kaffee geschlürft, es werden Bagel getoastet, 
Rührei verputzt!
 
Sehr viele Reisende wollen also genau so früh aufbrechen wie wir!

Wir haben nämlich heute eine ziemlich lange Tour Richtung Norden vor uns!
Ca. 800 km wollen wir schaffen. 
Die Strecke führt teilweise durch die Black Hills mit schmalen, steilen Straßen.

Aber:

Fast auf unserer Stecke liegt das Fort Laramie!
(Und welchem Fan von alten Westernfilmen schlägt da nicht das Herz höher?!)

Ich schreibe ´fast`, weil sich der Besuch von Fort Laramie  dann doch als schwierig und zeitraubend  heraus stellt! 
Es liegt ´weit ab´!
 Die Hinweisschilder sind teilweise widersprüchlich!

Aber schließlich gelingt es - wir erreichen Fort Laramie!


Fort Laramie war einer der wichtigsten Orte für die Besiedlung                                          des amerikanischen Westens durch die europäischen Einwanderer.

Ursprünglich, etwa ab 1831, war es ein Pelzhandelsposten und ab 1841 wurde es zum Hauptstützpunkt für Siedler auf dem
 Oregon - Trail, California - Trail und Mormon - Trail.


Hier machten Tausende Planwagen Halt, um sich mit Proviant, Reparaturen                       und Informationen zu versorgen, bevor es über die Rockies ging.


Schließlich kaufte die US - Armee das Fort. 
Die Siedler sollten auf den Trails geschützt werden, und das Gebiet sollte gesichert werden.

In diesem Fort wurden wichtige Verträge mit den Indianern geschlossen 
(die von den Weißen alle nicht gehalten wurden). 

Ab 1860 war Fort Laramie eine Pony - Express - Station! 
Es verband die Ostküste mit dem Westen, bevor die Telegrafie kam.


Einige der alten Wohnhäuser sind recht gut erhalten und auch renoviert worden!

Mit großer Freude  beobachte ich als alte Lehrerin die Kinder, die heute einen Ausflug machen und mit mehr oder weniger Interesse dem Ranger lauschen.

       Das kenn´ ich doch irgendwie!?


Viel wichtiger sind die kleinen Naschereien und das Root Beer, ein süßes Getränk,              das in den USA von Kindern sehr geliebt wird!








 

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