Sogar auf den Nummernschildern von North Carolina wird stolz darauf hingewiesen, dass die ersten Flugversuche in Amerika hier in North Carolina stattfanden.
Mit einem wahrhaft monumentalen Monument wird an die Wrights erinnert!
Von Washington aus brauchen wir ungefähr fünf Stunden, bis wir über eine dieser herrlichen großen Brücken die Outer Banks erreichen.
Die Outer Banks sind eine schmale und 280 Kilometer lange Inselkette im Atlantik vor der Küste North Carolinas in den USA.
Es heißt, dass wohl bis zu dreitausend versunkene Schiffe vor diesen Küsten liegen. Deshalb wird dieses Gebiet auch ´Friedhof des Atlantik´ genannt.
Für Schatzsucher ist die Küste vor den Outer Banks heutzutage natürlich ein außerordentlich interessantes Tauchgebiet, und es ist schon so mancher Goldschatz da draußen gefunden worden.
Große Teile dieser Inselkette sind Naturschutzgebiete.
Aber der obere Teil ist belebt und touristisch ausgebaut.
Duck, die nördlichste Stadt an den Outer Banks, erhielt ihren Namen um die Wende des 20. Jahrhunderts. Damals waren Damenhüte mit bunten Entenfedern modern. Die Jäger kamen also auf die Outer Banks und fanden hier viele kleine Opfer, die ihre Federn lassen mussten!
Da die eigentliche Saison schon vorbei ist, sind viele Restaurants bereits geschlossen.
In dem hübschen kleinen Ort DUCK finden wir aber ein geöffnetes Cafe´.
Zwei große Becher Kaffee und eine Schachtel mit zwei überaus leckeren Donuts begeistern uns und wecken unsere Lebensgeister.
Schön ´Kaffee trinken gehen´ auf amerikanisch!
Lincoln war ein Gegner der Sklaverei. Nachdem er Ende 1860 zum US-Präsidenten gewählt wurde, traten zunächst sieben, später weitere vier der sklavenhaltenden Südstaaten aus der Union aus und gründeten einen eigenen Staatenbund, die Konföderierten Staaten von Amerika.
Lincoln führte die verbliebenen Nordstaaten in den Sezessionskrieg. Er betrieb erfolgreich die Abschaffung der Sklaverei in den USA und setzte die Wiederherstellung der Union durch.
Hiermit beende ich zunächst diesen Bericht über Washington, da mir die Zeit fehlt. Wenn wir unterwegs sind, passiert so viel Neues, dass ich gar nicht mehr hinterher komme.
Aber ich setze mich auf jeden Fall noch dran und überarbeite diesen Bericht!!
Back again ist euer
💓 Bruno back on the Road!💓
Endlich geht es wieder los!
Und das kommt garantiert vom Reisefieber.
Ihr seht, ich bin gut vorbereitet!
Der Pass ist verlängert, der Euro getauscht, die Sonnenbrille geputzt!
So, hier melde auch ich mich zu Wort. Bruno, der Schlingel, hat sich mal wieder vorgedrängelt!
Ich muss nämlich unbedingt von unserem Reisestart in Bremen berichten.
Mittwochmorgen!
Natürlich brennt`s auch uns in den Reiseschuhen. Wir sind aufgeregt, schlafen kaum und freuen uns, dass es endlich wieder losgeht.
Der Luftibus bringt uns durch die noch leeren Straßen zu Flughafen. Der Schalter zum Einchecken ist schon geöffnet. Toll, wir sind die Zweiten in der Reihe. Dann kann es ja gleich den obligatorischen Kaffee im Flughafenrestaurant geben!
Und dann passiert Folgendes:
Ich hatte vor 2 Monaten meinen neuen Reisepass bekommen. Gültig bis 2032!
Das ist gut!
Aber ich habe nicht daran gedacht, dass mein ESTA vom November 2021, die Einreisegenehmigung in die USA,
auf den alten Reisepass mit der alten Passnummer ausgestellt ist. Das ist schlecht. Sehr schlecht.
Was passiert also Mittwochmorgen um 6.30 Uhr am Flughafen Bremen?
Die nette Dame am Schalter der Lufthansa zieht meinen neuen Reisepass einmal durch die Elektronik, zweimal durch die Elektronik, schüttelt mit dem Kopf und spricht diese schrecklichen Worte:
"Tut mir leid, Frau Iffland! Für Sie ist eine Einreise in die USA leider nicht möglich! Ihr ESTA ist ungültig. Wir können Sie auch nicht mit nach München nehmen."
Mir werden kurz die Knie weich! Kein Tropfen Blut ist mehr in meinem Kopf!
Was nun?
"Die einzige Möglichkeit," sagt die nette Dame,
"schleunigst ein neues ESTA beantragen. Manchmal geht das ja schnell."
Wer schon mal ESTA beantragt hat, weiß dass das gar nicht so einfach ist. Man muss sich gut konzentrieren, darf keinen Fehler machen, alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten.
Und das soll ich nun mit dem Handy machen, in dieser Situation, mit diesen zitternden Fingern?
Ich will und kann die unschönen Gefühle und den Druck gar nicht beschreiben.
Zwei Mal muss ich von vorn anfangen, weil ich irgendeinen falschen Knopf gedrückt habe!
Es dauert ungefähr eineinhalb Stunden, dann erreicht uns diese erlösende Email auf meinem Handy:
Wir laufen mit Sack und Pack wieder zum Schalter, reichen den neuen Pass durch die Plastikabtrennung.
Die nette Dame zieht meinen neuen Reisepass durch die Elektronik - einmal, zweimal - und sagt dann lächelnd:
"Ja, jetzt hat es funktioniert!! Sie können einchecken!
Gute Reise!"