Montag, 12. November 2018

Symphony on the sand - Teil 14 --- Symphony on the sand



Teil 14





Ach, das war ein herrlicher Abend am Strand.

        Italienische Melodien verzaubern den amerikanischen Abend!!







Der Rigoletto, 

die Tosca, 

        der Barbier,   


die Aida 

und last but not least 


der gute alte 

Don Giovanni    ...       








alle waren sie da und haben 


ihre herrlichen Arien über den Strand

 und in die untergehende Sonne geschmettert!!!



Andächtige Fans und   Zuhörer!! 
Dankbar für so viel Kunstgenuss - umsonst und draußen!











Samstag, 10. November 2018

City Pier - Teil 13 --- Der Anna Maria City Pier 2018


                                                Teil 13










              Das nächste Kapitel vom 
                               
                                  Anna Maria City Pier





Jetzt ist er  nicht mehr geclosed! 
                                            (Siehe Bericht vom 11. Februar 2018)

 
Nein, jetzt ist er 
ganz und gar verschwunden!
       Den Anna Maria City Pier gibt es nicht mehr!!

Im Laufe des Jahres 2018 ist tatsächlich eines der 
Wahrzeichen von Anna Maria Island verschwunden.

September 2017
 Hurrican IRMA war schon fast an unserer Insel vorbei gezogen und hatte sie fast verschont. Aber eben nur fast!
    
Sie, die IRMA, musste dann doch noch ihre Kraft zeigen, zuschlagen und den schönen, alten Pier zerstören.



Zunächst sah es wohl gar nicht so schlimm aus. 
Einige Anwohner meinten, der Pier könnte mit einem geringen Kostenaufwand von vielleicht 20 000 Dollar wieder hergestellt werden. Immerhin waren über 30 Arbeitplätze mit dem Pier, dem Restaurant, dem 
Angel - und  Souvenirshop verbunden.

Aber  Fachleute waren sich sicher, dass das gute Stück von Grund auf renoviert werden müsste! 
Und nun ist es geschehen: Der Pier ist ganz und gar verschwunden.

Der Bürgermeister von Anna Maria Island versicherte, dass der ursprünglich 1911 erbaute Pier vollständig rekonstruiert werden kann. Die Kosten belaufen sich allerdings auf 3,2 Millionen Dollar und weitere 1,3 Millionen werden gebraucht, um das Restaurant und das Geschäft zu erstellen.
Dieser gute, alte Pier war ein Wahrzeichen und ist  immer ein Magnet für  Insulaner, Touristen  und  Angler gewesen und hat den nördlichen Teil der Insel sehr belebt.

Sissi Quinn, eine betagte Inselbewohnerin, hat inzwischen 
3 000 Dollar gesammelt, um den Neubau 
des guten, alten Piers zu unterstützen.

Aus der Zeitung erfahren wir, dass man hat sich für KEBONY Holz entschieden hat! Es soll mindestens 30 Jahre halten!!

(Nordische Kiefer wird durch Druck, Hitze und biologische Chemikalien so aufgewertet, dass es haltbar ist wie Tropenholz! Ein norwegisches Patent)

KEBONY war mit  8,50 Dollar pro  Quadratfuß zwar am teuersten, soll aber am haltbarsten sein. 
Da der Pier 5 000 qm groß sein wird, ergibt sich eine Summe von 402 500 Dollar, nur für das Holz!

(In Europa wurde bis zur Einführung des metrischen Systems auch in Fuß gemessen!
Alle Füße waren unterschiedlich und offenbar hatten die in Paris die größten!!!!


  •                                    1 bayerischer Qu.-F. = 0,086475 m²
  •                                    1 preußischer Qu.-F. = 0,098504 m²
  •                                    1 Wiener Qu.-F. = 0,099921 m²
  •                                   1 Pariser Qu.-F. = 0,105521 m²[1]
  •                                                                                                 Aber das nur nebenbei!!)



Eigentlich sollten die Bauarbeiten längst begonnen haben.

So müssen wir uns also noch weiterhin gedulden und hoffen, 
dass Anna Maria Island ihr gutes, altes Wahrzeichen
doch noch einmal wieder bekommt.







Mittwoch, 7. November 2018

Windsor Ruins - Teil 12 --- Die Windsor Ruinen


Teil 12


Rückblick auf unsere Reise:






Auf unserem Weg Richtung Norden wiesen uns 
an einem schönen Sonntagnachmittag einige Schilder auf eine Sehenswürdigkeit hin!!

Die

Windsor Ruins





Na, da wurden wir natürlich sofort wieder neugierig, 
bogen scharf links ab in froher Erwartung!
Aber wir  mussten erst einmal ziemlich lange durch ein einsames Waldgebiet fahren.   

Dabei wurde uns ganz unheimlich zumute, denn hier schien irgendwie niemand mehr zu wohnen! 
Weit und breit keine Menschenseele.
Und wenn doch mal eine menschliche Behausung auftauchte, sah die Hütte total runtergekommen, vermüllt und verwahrlost aus!

Wir fragten uns, ob es sich überhaupt lohnt, für ein paar Ruinen so einen Umweg auf uns zu nehmen?!
Immerhin hatten wir noch gar kein Bettchen für die Nacht und gegessen hatten wir auch noch nicht und hungrig fährt es sich einfach nicht so gut!!
Und mit Sicherheit konnten wir in diesem Waldgebiet kein 



 erwarten und dabei hätten wir so gern einen guten Kaffee gehabt!! Es war ja Sonntagnachmittag und Kaffeezeit!


 Aber dann - nun waren wir ja schon so weit gefahren und wollten nicht aufgeben - holperten wir endlich noch einen Waldweg entlang, folgten einem verrotteten Hinweisschild
 und - dann ragten sie endlich vor uns auf.





Als wir die Ruinen  erblickten, waren wir dann doch erstaunt und beruhigt.

Der Umweg hatte sich gelohnt!





So hat das Haus einmal ausgesehen. 
Es war im Jahre 1861 fertig gestellt worden.
Der Erbauer John Smith Daniell - er hatte sein Vermögen mit Baumwolle gemacht -  starb aber mit 34 Jahren, nur wenige Wochen, nachdem das Haus fertig geworden war. 
Es war mit 1200 qm Fläche das größte
aller Plantagenhäuser!!

Nun könnte man meinen, 
dass auch dieser Plantagen - Palast während des Bürgerkrieges zerstört wurde. 
Aber so war es nicht!! 

Die Infotafeln informieren:

Das prunkvolle Haus diente sowohl der einen als auch der anderen Kriegspartei als Stützpunkt oder auch Krankenhaus und von dem  Ausbau auf dem Dach
 konnte man den ca. 6 km entfernten Mississippi  sehen 
und die Gegend überwachen.

Im Jahre 1891 hatte das Haus eigentlich alle Widrigkeiten überstanden. Es sollte renoviert werden und dann passierte es!

 Durch eine Unachtsamkeit  

- durch eine weggeworfene Zigarette -

brannte das gesamte Anwesen am 17. Februar 1890 nieder. 
Die Familie Daniell konnte nichts  retten. 
Keine Bilder, keine Pläne, 
keine persönlichen Unterlagen!
 Nichts. 
So geriet das Aussehen des Hauses im Laufe 
der Jahrzehnte in Vergessenheit.
Nur die Säulen blieben stehen wie mahnende Denkmale.

Natürlich wird es nach mehr als 125 Jahren immer problematischer, die fast 15 Meter hohen Säulen zu stabilisieren. Viele Teile sind schon verloren gegangen und immer wieder stürzt ein Kapitell herunter oder die ganze Säule kippt um. Von den einstmals vierzig Säulen stehen nur noch dreiundzwanzig.

Ja, der Zahn der Zeit nagt auch hier tüchtig herum!!

Erst 1992 wurde durch Zufall in einer alten Zeitung von 1863 aus der Bürgerkriegszeit  eine Zeichnung entdeckt. 

Der Offizier Henry Otis Dwight hatte diese Zeichnung 
angefertigt, während seine Einheit 
auf dem Gelände der Villa lagerte.

Ob ihn die Schönheit dieses  Baustils fasziniert hat?
Wer etwas auf sich hielt (und das entsprechende Kleingeld hatte), ließ sich das Haus oder den Palast im griechischen Stil bauen!

Wikipedia gibt Auskunft:

Ab den 1790er Jahren galt der klassizistische Stil als 
"Stil der Revolution" 

(In Frankreich wurde unter der Parole Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit  die Feudalherrschaft und Leibeigenschaft abgeschafft, Erklärung der Menschenrechte am 26. August 1789)


Säulen, gerade Linien, strenge Formen - 
                                               kein verschnörkelter Pomp!

Das sollten die Symbole sein für gerechtere, demokratischere, bürgerliche Gesellschaften in Anlehnung an die 
griechische Demokratie der Antike.
Dafür gibt es unzählige Beispiele in ganz Europa und den USA!


Der Triumpfbogen in Paris, begonnen 1806


Das Brandenburger Tor, begonnen 1789
Der US - Regierungssitz in Washington
Das Capitol, begonnen 1793



Der Reichstag in Berlin , begonnen 1884


Naja, von uns Nachgeborenen darf ja bezweifelt werden, ob dieser Anspruch und die Realität tatsächlich immer zusammen passten.....und passen!!!!

Aber egal! Wir verließen diesen etwas mystischen Ort und die Windsor Ruins und freuten uns, als wir eine halbe Stunde später wieder auf der Hauptstraße Richtung Norden fuhren, und wir bei

 endlich doch noch den wohlverdienten  Sonntagsnachmittagskaffee
bekamen.








Sonntag, 4. November 2018

Teil 11 --- Angekommen

                                                                                Teil 11

                            Ne, wie is das  nu wieder herrlich !!  
                             
              Endlich in Florida!
Endlich auf  unserer Insel!
           Endlich im Sand liegen! 
               Endlich die Beine ausstrecken!
Endlich die Sonne auf den Pelz brennen lassen!

Und endlich die Bilder angucken, 
die sich während unserer Fahrt in
unseren Köpfen, in unseren  Herzen und natürlich auch 
in den Fotoapparaten 
 angesammelt haben!




So wie auf der Karte eingezeichnet 
sind wir durch die Gegend gerauscht! 
Erst nach Norden und dann von einem 
magischen Band  gezogen Richtung Südosten!
Das waren ungefähr 2500 km.

Das kam uns ziemlich weit vor!
Aber es war nur ein winziges Eckchen
 auf diesem großen Kontinent!!

Es ging immer schön am Mississippi entlang, 
da konnten wir uns nicht verfahren: 
Vorbei an den mächtig schönen Plantagenhäusern, durch die endlosen Baumwollfelder, die gerade abgeerntet oder schon fertig umgepflügt waren,
vorbei an armseligen Wohngebieten mit armselig aussehenden Menschen, an denen jeglicher Wohlstand 
- aus welchen Gründen auch immer -
vorbei gegangen ist.

Dann durften wir den Blues ein bisschen genauer kennenlernen und durch die schöne Stadt Memphis streifen, durften beim King reinschauen und schließlich 
- schon auf dem Rückweg -  in Selma, einer kleinen Stadt, ca. 60 km von Montgomery, etwas lernen über den Kampf der schwarzen Bevölkerung in den 1960er Jahren für Wahlrecht und Gleichberechtigung.
In einem späteren Kapitel darüber zu berichten, liegt uns ganz besonders am Herzen!!

Aber jetzt strecken wir uns tatsächlich erst einmal aus, machen die Augen zu, lassen den Sand  durch unsere Finger und Pfoten rieseln
und freuen uns über den schönen Tag!!







                    Bruno back on the Road
              Ute&Harry am liebsten Unterwegs
                                                           (Adelstitel!)



Donnerstag, 1. November 2018

Happy Halloween - Teil 10 --- Happy Halloween


Teil 10


                                                       Na, wenn das nicht gruselig ist.....


Unsere lustigen Freunde von der Insel!

Der Obergauner war auch dabei!!


Er spielte Saxophon, ein Gerippe ging voraus, eins hinterher!!!
Natürlich haben wir uns tüchtig gegruselt!!

Am besten gefallen hat uns eine Gruppe  Schülerinnen und Schüler (Vielleicht die Theater - AG?)



Sie schlichen, stolperten, humpelten, krabbelten und schleppten sich mühsam durch die Straßen. Sie waren sehr gut und professionell geschminkt und blieben eisern in ihren Rollen, ließen sich durch nichts ablenken!
Stark war das!!!

Da müssen diese Kleinen noch tüchtig üben!!!!







Mittwoch, 31. Oktober 2018

Welcome back - Teil 9 --- Welcome back

                                                                                 Teil 9



                Welcome back on 

                                      Anna Maria Island

Zwischen St. Petersburg und Sarasota liegt
Anna Maria Island,
gleich unterhalb der Tampa Bay,
 im Golf von Mexiko
Genau  so habe ich mir das vorgestellt!! Anna Maria hat nur auf mich gewartet!!
Die Sonne scheint auf meine Bärenhaut, auf der ich die nächsten Wochen faul herum liegen darf!

      Ganz schön busy geht es dort um Tampa 

  und St. Petersburg herum zu!
                               
Heavy traffic, yes!!




Aber dann erreichen wir die herrliche Sky Way Bridge....



                               



 und es ist ein ganz bisschen wie auf ´ner                                                 Achterbahn.....




 Es geht hoch, hoch, hoch, dann ist man oben und hat die tollste Aussicht .....und hui, 


dann geht´s auch schon wieder runter!





Und jetzt können wir  unsere Insel auch schon fast sehen. 
Da hinten, gleich rechts im Meer, 
da liegt sie!!





                               The Florida Beach Boy                                                    is back, yes!



     




Bitte nicht stören!