Die Bisons vom Yellowstone
Diesen Text habe ich aus einer Yellowstone - Broschüre übernommen:
Seit rund einem Jahrhundert bewegen sich die Bisons in Yellowstone wieder in einer Größe und Geschlossenheit, die an vergangene Zeiten erinnert.
Was heute wie ein kraftvolles Naturbild wirkt, stand einst kurz davor, für immer zu verschwinden. Anfang des 20. Jahrhunderts waren von diesen Tieren nur noch wenige übrig. Keine gewaltigen Herden mehr, sondern nur kleine Reste, die sich mühsam im Park hielten.
Dass sich dieses Bild heute verändert hat, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Schutz, Geduld und vielen Jahren, in denen man der Natur endlich Raum gegeben hat, sich selbst zu erholen. Über Generationen hinweg konnten sich die Bestände langsam wieder aufbauen.
Jetzt beginnen sich einst getrennte Gruppen wieder zu vermischen. Ihre Wanderungen passen sich zunehmend aneinander an, und alte Bewegungsmuster kehren zurück - fast so, als hätte die Landschaft die Tiere daran erinnert!
Wenn Bisons in dieser Zahl gemeinsam ziehen, verändern sie nicht nur das Bild des Parks. Sie prägen Wege, beeinflussen Pflanzen und setzen Prozesse in Gang, die ganze Lebensräume mitprägen.
So sieht echte Erholung aus: nicht laut, nicht plötzlich, sondern langsam, stark und unaufhaltsam, sobald sie einmal begonnen hat!



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